Briefmarken

HEILBRONNER PHILATELISTEN-VEREIN E. V.

Herzliche Einladung zu unserem Tauschtag am Sonntag, den 3. Dezember

01.10.2007

Berichte und Pressestimmen











Aus der Heilbronner Stimme
Oktober 2007

Regiomail-Briefmarken werden interessant

Heilbronn - Post ist Post, egal ob staatlich oder privatwirtschaftlich. „Ende des 19. Jahrhunderts gab es schon einmal ein privates Postunternehmen in Heilbronn“, erzählt Dieter Geyersberger. „Die damals verwendeten Briefmarken sind heute gesuchte Raritäten.“
Ganz so weit ist es mit den Wertzeichen des regionalen Briefzustellers Regiomail zwar noch nicht, sagt der Vorsitzende der Heilbronner Philatelisten. „Aber es gibt inzwischen einige Sammler in Deutschland, die sich darauf spezialisiert haben.“
Treffpunkt für die Freunde der Philatelie und verwandter Sammelgebiete war an diesem Sonntag wieder die Heilbronner Festhalle Harmonie. „Das ist ein würdiger Rahmen für unser Hobby“, findet Geyersberger. „Briefmarken passen nicht in eine Turnhalle.“ Mehr als 700 Besucher fanden diesmal den Weg in die Halle, eine achtbare Zahl, meint der Vorsitzende. Dutzende Stände hielten für sie alles bereits, was das Sammlerherz begehrt: einzelne Marken und komplette Sammlungen, leere vorgedruckte Alben, Briefe und Postkarten - so genannte Ganzsachen - sowie Kataloge verschiedener Jahrgänge. Auch Münzen und alte Stadtansichten, sortiert nach Postleitzahlen und Themen, hatten einzelne Aussteller mitgebracht.
Trotz der guten Resonanz sieht Geyersberger die Entwicklung des Vereins kritisch. 530 Mitglieder zählt er zurzeit, die von Eppingen bis Schwäbisch Hall und von Gundelsheim bis Lauffen wohnen. Ortsgruppen gibt es in Schwäbisch Hall, Obersulm, Weinsberg und Lauffen. „Aber es kommen weniger nach als wegfallen“, erzählt der Vorsitzende. Beweis dafür ist das hohe Durchschnittsalter von 64 Jahren. Dafür gebe es immerhin eine einfach Erklärung, berichtet er: „Nach dem Zweiten Weltkrieg fingen viele Jungen mit dem Briefmarkensammeln an - ihre Eltern konnten sich keine Urlaubsreise leisten, und so kam wenigstens die Welt zu ihnen.“ Außerdem habe es ansonsten kaum Freizeitangebote gegeben - im Gegensatz zu heute. Doch inzwischen sind diese treuen Sammler bereits im Rentenalter, während die Jugend bei Hobbys und Vereinen die Qual der Wahl hat.
Mit der 80. Briefmarkenbörse blicken die Heilbronner Philatelisten auf eine 40-jährige Veranstaltungsgeschichte zurück. „In den besten Zeiten kamen da mehr als 1300 Besucher“, erinnert sich Geyersdörfer. Doch auch heute noch sei eines unverändert geblieben: „Die ersten Sammler warten schon vor der Hallenöffnung vor den Türen, um sich die besten Stücke zu sichern.“ frz


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