Briefmarken

HEILBRONNER PHILATELISTEN-VEREIN E. V.

Herzliche Einladung zu unserer 100. Briefmarken-Börse am Sonntag, den 24. September

02.03.2009

Berichte und Pressestimmen











Aus der Heilbronner Stimme
2. März 2009

Briefmarken nicht in den Papierkorb,
sondern nach Bethel

Heilbronn - Die Briefmarke übt nach wie vor einen großen Reiz aus. Dies wurde bei der 83. Briefmarken-Börse des Philatelisten-Vereins Heilbronn am Sonntag erneut offenkundig. Die Tausch-, Kauf- und Verkaufsmesse in der Harmonie mit 30 Ausstellern zeigte aber auch: Das Sammeln von Briefmarken wird immer mehr zu einem Nischenhobby. Obwohl der Heilbronner Verein mit seinen 500 Mitgliedern nach wie vor der größte Philatelisten-Verein im Land ist, leidet der Club an Überalterung und Nachwuchsmangel.
Nichtsdestotrotz zeigte sich Eberhard Firnhaber mit der gestrigen Messe „sehr zufrieden“. Vor allem zwischen 9 und 13 Uhr hat der zweite Vorsitzende einen „wahren Besucheransturm“ ausgemacht. Zu Gute kommt dem Verein, dass es in Heilbronn kein Briefmarkengeschäft mehr gibt: „Für eine Großstadt ist das ein Manko, aber wir profitieren davon“, beurteilt Firnhaber diese Tatsche aus seiner Sicht positiv.
Gute Tat Vor allem bei der Beratung von Sammlungen springt der Philatelisten-Verein immer häufiger in die Bresche. Und so hatte gestern Börsen-Fachmann Dieter Reichel bei der Erstanalyse von Alben jede Menge zu tun. Dass danach immer wieder Sammler vom Wert ihrer Auslesen enttäuscht sind, ist für Firnhaber „nichts Außergewöhnliches“. In diesem Zusammenhang appelliert er an die Sammler, die Marken nicht enttäuscht wegzuwerfen, sondern an die Briefmarkenstelle der Behindertenhilfe in Bethel zu schicken. Hier werden die Marken aufgearbeitet und wieder in den Kreislauf gebracht.
Unüberhörbar war die Verbitterung in Sammlerkreisen über den nur noch geringen Wert von D-Mark-Marken. Viele Sammler hatten den Umtauschtermin von Mark in Euro versäumt und blieben auf ihnen sitzen. „Gute Erlöse bringt heute nur noch deutsche Nachkriegsware bis 1960“, sagt Firnhaber. Das Maß aller Dinge ist der Posthornsatz aus dem Jahren 1951/52. Im Katalog wird er mit 2500 Euro gehandelt. So viel Geld war gestern in Heilbronn bei keinem Geschäft im Spiel. Dennoch: 200 bis 300 Euro gab so mancher Sammler aus. jof

Die 84. Briefmarkenbörse findet am 27. September, 9 bis 17 Uhr, im Maybachsaal der Harmonie statt.

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