Briefmarken

HEILBRONNER PHILATELISTEN-VEREIN E. V.

Herzliche Einladung zu unserem Tauschtag am Sonntag, den 3. Dezember

09.01.2007

Berichte und Pressestimmen











Aus der Heilbronner Stimme
vom 9. Januar 2007

Jeder hofft auf den Schatz unterm Dach
Von Katja Feiler


Philatelisten ist nicht das Geld, sondern das Sammeln wichtig.
Briefmarken sind wertvoll: für den Sammler sowieso. Die Erben sehen beim Blättern in der Sammlung dagegen nur die Euro-Zeichen vor sich, bedauert Dieter Geyersberger, erster Vorsitzender des Heilbronner Philatelisten-Vereins.
Immer wieder tauchen bei den monatlichen Treffen des über 500 Mitglieder zählenden Vereins im Vortragssaal der Heilbronner Versorgungs GmbH Erben mit Briefmarkensammlungen auf, um sie von den Experten schätzen zu lassen. „Bei keinem anderen Hobby denkt jeder so sehr ans Geld. Jeder meint, er habe vielleicht einen Schatz auf dem Dachboden gefunden.“ Bisher war noch keiner dabei, bedauert der Experte. Geld mit Briefmarken zu machen sei fast nicht mehr möglich. Denn: „Es kommt keine Jugend nach. Und wenn keine Nachfrage nach Briefmarken da ist, sind die Preise im Keller.“
Um Geld geht es Roland Schreiweis erst einmal nicht. „Ich sehe das nicht als Geldanlage.“ Der Philatelist sammelt zwar auch irgendwie für seine Kinder: „Ich wäre froh um so einen Bestand gewesen.“ Mehr aber haben es ihm die deutschen Motiv-Briefmarken angetan, vor allem Tiere. „Ab den 60er Jahren bin ich ziemlich komplett.“ An diesem Sonntagmorgen hat der Roigheimer zwar nicht viel Geld ausgegeben, trotzdem kehrt er glücklich und mit einer ein paar Milligramm schwereren Tasche nach Hause zurück.
Dieter Geyersberger ist Philatelist und sammelt keine Briefmarken. Auch das geht. Er ist immer auf der Suche nach ganzen Briefen. Fast ist er schon Historiker. Postgeschichte, speziell des königlich-württembergischen Reiches, dokumentiert der Vereinsvorsitzende so. „Da gibt es viel zu forschen.“ Der Trend geht weg von der Marke. Viele Sammlerkollegen setzen inzwischen auf Stempel.
Öffentlicher Briefmarkentausch: Der Veranstaltungsname hält nicht, was er verspricht. „Es passiert eben selten, dass jemand genau das sucht, was der andere hat und umgekehrt.“ Deshalb geht es beim Treffen der Mitglieder, die aus Eppingen, Schwäbisch Hall, Gundelsheim, Brackenheim und darüber hinaus kommen, mehr um Austausch, Kauf und Verkauf. Mit Tüten und Kästen kommen die Männer in den Raum. Was gibt es Neues? Wo sind Fälschungen aufgetaucht? Der Philatelisten-Verein informiert und berät. Geyersberger: „Wir wollen unsere Mitglieder vor Schaden bewahren.“
Die nächste Briefmarken-Börse ist am Sonntag, 11. März, in der Harmonie in Heilbronn. Erfahrungsgemäß kommen bis zu 700 Besucher.

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