Briefmarken

HEILBRONNER PHILATELISTEN-VEREIN E. V.

Herzliche Einladung zu unserem Tauschtag am Sonntag, den 3. Dezember

29.09.2009

Berichte und Pressestimmen











Aus der Heilbronner Stimme
29. September 2009

Ein Stück Postgeschichte zum Mitnehmen
Von Fabian Müller


Dieter Geyersberger vor den Ausstellungstafeln. Foto: Fabian Müller


Bunte Motive aus aller Welt, manche so klein wie ein Daumennagel, die ersten aus dem vorletzten Jahrhundert. Briefmarken sind wegen ihrer Vielfalt eine schier endlose Beschäftigung für Sammler. „Das Faszinierende am Sammeln ist, Vollständigkeit zu erlangen“, beschreibt Dieter Geyersberger, Vorsitzender des Heilbronner Philatelisten-Vereins, seine Erfahrungen.
Seit 42 Jahren veranstaltet der Verein zweimal im Jahr in der Harmonie eine Briefmarkenbörse. Die erste findet im Frühjahr, die zweite am letzten Sonntag im September statt. Etwa 25 Händler bieten diesmal den 700 erwarteten Besuchern Briefe, Marken und Ansichtskarten an. Dazu kommen rund 100 Sammler, die ihre Schätze verkaufen. Alles ist in verschiedene Sammelgebiete aufgeteilt. So gibt es Historisches, von der ersten Briefmarke in Württemberg 1851 über die Kaiser- und Nachkriegszeit bis in die Gegenwart. Einige Sammelgebiete sind thematisch oder regional geordnet. Manche Besucher kaufen neue Briefmarken, andere schätzen gebrauchte Marken wegen der Poststempel. Diese dokumentieren Zeit und Ort der Sendung. Neben dem Verkauf sind einige Briefmarkensammlungen in einer kleinen Ausstellung zu sehen.
Nachwuchsmangel
Preislich gibt es „nach oben keine Grenzen für Briefmarken“, erklärt Geyersberger. Generell käme es darauf an, was der Sammler suche: „Gute alte Sachen sind eben richtig teuer“, meint der Philatelist. Probleme sieht er beim Nachwuchs. „Für Jugendlichen gibt es heute einfach andere Vergnügungen.“
Zum ersten Mal als Händler auf der Heilbronner Börse ist der Briefmarkensammler Dieter Gebert aus Stuttgart. Er schätzt an seinen Ansichtskarten und Briefmarken, dass sie „alle Gebiete abdecken können“.
Einige Tische weiter sitzt Günter Klein aus Marbach am Neckar. „Die Postgeschichte ist ein Spiegelbild der politischen Geschichte“, begründet der pensionierte Rektor sein Interesse vor allem an Briefen. Als er 1946 mit dem Sammeln begann, hätte noch fast jeder Bub sein Hobby geteilt.
Doch trotz schwindendem Interesse ist sich Geyersberger sicher: „Das Briefmarkensammeln wird nicht aussterben.“ Viele würden ihr Kindheitshobby in der Rente wieder entdecken. Der Trend beim Sammeln gehe zu ganzen Briefen, da diese aussagekräftiger als einzelne Marken seien.

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